Direkt zu den Inhalten springen

Politik und Debatte - Braunschweig, Denkmäler Spuren des Krieges in Braunschweig

Lange ist es her, dass die Nationalsozialisten in Deutschland herrschten. Die Erinnerung an diese Zeit wird durch Schulunterricht, Zeitzeugen und Gedenktage lebendig gehalten. Aber auch Gebäude sind Zeugen dieser Epoche. Einige davon sind in der Region 38 noch zu finden und eröffnen einen Einblick in die Zeit, als auch Braunschweig fest in der Hand der Nationalsozialisten war.

Heute bekannt als das „Franzsche Feld“ in Braunschweig. Am 17. und 18. Oktober 1931 kam es hier zu einem Großaufmarsch der SA-Truppen. Hitler führte an diesem Ort am 17. Oktober die sogenannte Fahnenweihe durch. In dem heute noch bestehenden Gebäude war zur Zeit des 2. Weltkrieges das Luftflottenkommando untergebracht.

KZ Salzgitter-Drütte

Das ehemalige KZ-Außenlager auf dem Werksgelände der ehemaligen Hermann-Göring-Werke in Salzgitter. Heute befindet sich an dieser Stelle eine Gedenkstätte mit einer Sammlung historischer Reliquien aus der Kriegszeit.

Bunkeranlage BS-Querum

Das Institut für baulichen Luftschutz erhielt 1939 ein Gelände im Querumer Forst in Braunschweig. Dort wurden Miniaturbunker für Spreng- und Beschussversuche aufgebaut. Noch heute sind Überreste dieser Bunkeranlage auf dem Gelände zu finden.

Hotel-Ruine

Die Ruine des im 2. Weltkrieg zerstörten Hotels Handelshof in der Lessingstraße in Braunschweig. Das original erhaltene Stück der Fassade dient nun als Mahnmal.