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Leben und Gesellschaft - Urlaub, Freizeitaktivitäten Aktivurlaub geht auch in Niedersachsen!

Wer seine Semesterferien nutzen möchte, um endlich wieder aus dem Haus zu kommen, hat es aus der Region 38 nicht weit in die Natur. Campus38 hat für euch drei Reiseziele ausfindig gemacht, die einen Besuch allemal wert sind.

Zur Heideblüte Ende August ist ein Ausflug besonders lohnend. (Quelle: Jan-Patrick Biedermann)

Die Döhler Heide – Wanderungen durch Heide und Wacholder

Besonders im Spätsommer, wenn die Heide ihre Blüte zur Schau stellt, lädt das violette Meer zu einer Vielzahl an Wanderungen ein. Highlights bilden der Wilseder Berg, der Totengrund oder das Museumsdorf Wilsede mit seinen heidetypischen Reetdächern – alles direkt an den Wegen der Döhler Heide verlaufend. Eine Rundwanderung könnte wie folgt aussehen: Aus dem Dorf Döhle zieht es euch durch Heidelandschaften ins Museumsdorf. Von dort aus geht es zum nicht weit entfernten Totengrund für einen Blick ins Tal. Solltet ihr euch dann an Wacholder satt gesehen haben, lässt sich der Rückweg nach Döhle auch durch den angrenzenden Wald bestreiten.

Der Hohenstein – auf 340 Höhenmeter zum Grünen Altar

Wer lieber hoch als weit geht, wird auf dem Hohenstein im Weserbergland sein Glück finden. Über Stock und Stein führen Waldwege an die Spitze des Weserbergs. Wer oben ankommt, wird mit einem Blick von den Klippen des Hohensteins belohnt. Bei gutem Wetter taucht die untergehende Sonne das Wesertal in ein Rot, das zum Verweilen und Picknicken einlädt. Alternativ könnt ihr die Klippen auch mit Kletterseil und Karabiner erklimmen.

Die Harzer Moore – 4,5 Kilometer durch Moore und Fichtenwälder

Der Harz bietet bei weitem mehr als nur Gebirgsketten. Das Torfhaus mit anliegendem Parkplatz bildet einen geeigneten Ausgangspunkt für Moorwanderungen. Egal, ob auf direktem Wege oder als kleiner Abstecher des Goethewegs hinauf zum Brocken: Die BesucherInnen der Harzer Moore können auf Bohlenstegen über Torfmoose, Wollgräser und mit Wasser vollgesogenen Schwämmen balancieren. Links und rechts zieren kleine Wassertümpel die Stege, an denen sich Libellen und Schmetterlinge entdecken lassen.